... und wieder schweigen die Männer
Onkel Hermann und die Plunderhosen
von Regina Rösch
(Aufführungsrechte: Theaterverlag F. Rieder, Wemding)
(Regie: Gisela Sesselmann und Christa Bialas-Müller
Bühnenbilder: Heinz Sesselmann
Souffleuse: Susanne Kretter, die einzige, die den Text kann
Der Erbonkel Hermann ist gestorben. Seine beiden Neffen Klaus-Dieter und Benno sind die einzigen Erben, und der Onkel war reich, er war ja nicht verheiratet. Klaus-Dieter bräuchte noch dringend eine schwarze Hose für die Beerdigung. Plötzlich erzählt das "Dorfblatt" Adelheid, Onkel Hermann hätte ein Testament gemacht und die Feuerwehr solle eine Menge Geld erben. Das freut wiederum Eberhard, der auch gleich eine neue Feuerwehrspritze bestellt, obwohl seine Gattin Ingeborg lieber noch etwas gewartet hätte.
Nun werden aber die Ehefrauen der Neffen, Elfriede und Anneliese, aufgeregt. Auch Annelieses Töchterchen Andrea, die mit ihrem Erbanteil ein Studium finanzieren will, wird nervös und es beginnt eine hektische Suche nach dem Testament. Es kann ja wohl nicht sein, dass alle anderen erben und die "rechtmäßigen Erben" vielleicht immer weniger. Aber anstatt eines Testaments, findet man zwischen den Unterhosen die Geburtsurkunde eines unehelichen Sohnes - Horsti. Der wäre möglicherweise der Haupterbe.
Horsti aber bringt eine Nachricht von Onkel Hermann mit: In seinem "letzten Auftritt" vor der Familie bestimmt Onkel Hermann, dass die Familie und die Freunde ein Theaterstück spielen sollen, ansonsten gibt es nichts zu erben. Das wäre ja kein Problem, wenn das Stück nicht so fürchterlich wäre, und die Männer keine Plunderhosen tragen müssten - es spielt schließlich im Mittelalter. Mit erheblichem Widerwille seitens der Männer wird das Stück aufgeführt und wie erwartet zur vollständigen Blamage. Nun scheint das Erbe endgültig verloren. Oder doch nicht? Wer darf sich am Ende freuen, wer geht leer aus? Ganz am Schluss gibt es noch eine überraschende Wende, außerdem kann eine Kuh gemolken werden und ein Hirsch ist ja auch ganz nett.
Vorspiele:

Gisela Sesselmann (2. v. links) schlägt ein neues Stück vor
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Christa Bialas-Müller (Bibi, 3. v. links)
trainiert die Truppe

Benno und Klaus-Dieter
unterhalten sich angeregt
(Dietmar Hofmann Harald Kretter)

Ingeborg, Anneliese und Adelheid
betrauern Onkel Hermann
(Andrea Wittmann, Monika Kretter, Katja deRidder)

Teenager Andrea findet die
"Beerdigungsfete" cool
(Katja Rabold)
Das Stück:
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"Du redest überhaupt nicht mit mir..."
(Ingrid Erhardt)
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"Unser schwarzer Mercedes passt nicht in die Garage"
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"Ich finde, die Hose passt"
(Joachim Rabold)
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"Mal sehen, wieviel wir erben"
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"Ich bin Horsti, der Sohn vom Hermann"
"Jetzt ist das Erbe futsch"
(Mathias Erhardt)
Es sei denn die Familie und Freunde spielen Onkel Hermanns Theaterstück!!!
Und deshalb: Reinholdo, der Herzog von Hörlinreuth:
(von: Hermann Schmidt)
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"Wie ihr befiehlt, meine Königin"
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Hoher Besuch im Hause der Königin von Böhmen
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Die edlen Herren sind von der Jagd zurück
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"Oh Reinhilde, du scheenste der Scheenen"
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"Jetzt hat der schon wieder seinen Text vergessen"
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"Auf Reinhilde verzichten? Niemals!"
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"Gekämpft hat er um seine große Liebe"
Das Ende ?
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"Das Erbe können wir wohl vergessen,
nach diesem Auftritt"
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"Aus, alles aus ???"
Wir bedanken uns bei der Villa Kunterbunt in Bindlach für die historischen Kostüme
www.villa-kunterbunt-kostueme.de
